Oberfränkisches Bauernhofmuseum

Ruhiger Andreastag im Bauernhofmuseum

Am Andreastag öffnete das Oberfränkische Bauernhofmuseum noch einmal seine Pforten – in besonderer Weise konnten die Häuser und Räume des Museums besucht werden. Da bekanntlich in der sogenannten staden Zeit keine Ruhe mehr herrscht, gab es im Bauernhofmuseum noch einmal Gelegenheit, einige besinnliche Erfahrungen ohne Markttreiben machen. Leider schränkte der starke Eisregen die Mobilität stark ein. Die Drescher verarbeiteten das Getreide in der Scheune. Es wurden Schab und Bänder gedreht. Im Stall stellte Regina Rosner Märchen als Schattentheater vor. Helmut Oberländer richtete Kienspäne und Kerzen für die dunkle Jahreszeit her. Achim Pühra fertigte Stacketen für den Gartenzaun, der am Andreastag gerne von jungen Mädchen abgemessen, „geklaftert“ wurde. Das passt zum Andreastag, der früher einen besonderen Stellenwert hatte. Die jungen Frauen suchten mit mancherlei Liebesorakeln zu ergründen, wann und wen sie heiraten würden.

In der Dämmerung wurden die Museumsgebäude romantisch beleuchtet.

Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz

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