Oberfränkisches Bauernhofmuseum

Aus der Museumsarbeit: ein fahrbarer Neuzugang

In manchen Häusern zogen zum Ende des 19. Jahrhunderts transportable Backöfen ein. Sie funkionierten nach dem klassischen Prinzip, bei dem auf der Ofenplatte geschürt und nach dem Feuern gewischt und das Brot eingeschossen wurde. Die Beweglichkeit auf kleinen eisernen Rädern war eingeschränkt durch das enorme Gewicht. In einem eisernen Kasten hat man die Formsteine aus Schamotte im Sandbett verlegt.  Wie bei vielen, lange aus dem Gebrauch genommenen Stücken hatte sich die Umgebung am Standplatz geändert. Der Ofen stand in einem Haus in Kleintettau im Frankenwald unter der Stiege. An der Treppe wurde aber eine Trennwand angebaut und der Hausplatz erhielt einen neuen etwas höheren Fußboden. Also war es nötig, den Ofen aus seinem engen Winkel zu befreien und anzuheben, bevor er durch den Flur aus dem Haus bugsiert wurde – eine schwere Aufgabe. Beim Backofenfest soll der Ofen vorgestellt und in Betrieb genommen werden.

Haus in Kleintettau

Standplatz unter der Treppe

Feuer- und Backraum zugleich

Vor dem Befestigen

 

Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz

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